Butterkaffee und Buttertee auf dem Vormarsch Teil 1

Während rund um den Himalaya und in Teilen von Afrika schon seit hunderten von Jahren Buttertee und Butterkaffee getrunken werden, sind diese beiden Traditionsgetränke bei uns völlig unbekannt.
Zunächst zum Buttertee oder auch Po Cha oder Sutschia genannt. In Tibet, Nepal oder in der Mongolei ist das Heißgetränk weit verbreitet und gehört zur Stammeskultur der Region. Das Aufgussgetränk besteht aus Schwarztee, Butter und einer Prise Salz. Dieser für uns außergewöhnlichen Mischung wird eine kräftigende Wirkung nachgesagt. Durch den hohen Fett und Eiweißanteil ist der Buttertee ein wichtiger Energielieferant. Zumal soll der Buttertee die Körpertemperatur bei extremen klimatischen Bedingungen aufrechterhalten. Dieser Aspekt ist bei den klimatischen Verhältnissen rund um den Himalaya sehr wichtig, denn monsunartige Regenfälle oder Temperaturen von bis zu -50 Grad Celsius sind dort keine Seltenheit.
Für die Zubereitung und den Verzehr von Butterkaffe muss man natürlich nicht rund um den Himalaya wohnen. Das geht auch Zuhause ganz einfach und schmeckt fast genauso gut wie in den asiatischen Regionen.
Um leckeren Buttertee herzustellen, kocht man einen Liter Wasser mit Schwarzteeblättern in einem Topf. Man sollte den Schwarztee ungefähr 15 Minuten köcheln lassen und den Topf mit einem Deckel abdecken. Danach wird der Schwarztee abgegossen und Salz und Butter werden hinzugegeben. Der Buttertee gleicht einer dünnflüssigen Suppe.
Während der Buttertee schon gewöhnungsbedürftig genug klingt und schmeckt, ist der Butterkaffee eine absolute Neuerscheinung in den westlichen Ländern. Kaffee oder Tee mit Butter anstatt mit Milch zu trinken ist im asiatischen und afrikanischen Raum keine Seltenheit. Dort ist es eine Tradition seinen Kaffee oder Tee mit Butter zu verfeinern.
Erfahren Sie hier mehr über den Butterkaffee.

Dieser Beitrag wurde unter Allgemein, Kaffee, Tee abgelegt und mit , , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.


*